Kalani

»Hawaiianisch für "Himmel auf Erden"«

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In der Ecke von Hawaii, die einst Hippies aus allen Teilen der USA anzog, liegt das öko-bewusste und kulturell angehauchte Kalani. Als beliebtes Ferienresort bleibt Kalani dem Eindruck des Kommerzes zum Trotz, der seinen größeren Vettern anhaftet, seiner Mission treu: Menschen glücklich machen im wahren Geiste von Aloha.

  • Was wir mögen
  • Die entspannte Aloha-Freundlichkeit
  • Unterricht in sieben verschiedenen Yoga-Stilen
  • Sehr gute Kritiken für die eigenen, wie auch für die von externen Lehrern geleiteten Retreats 

  • Eins-Werden mit dem Dschungel in der Baumhaus-Unterkunft
  • Wissenswertes
  • Der nächste Strand ist ein Surfstrand mit schwarzem, kein Badestrand mit weißem Sand
  • Ein echtes Öko-Resort, keine präzise getrimmten Gärten
  • Yoga-Kurse kosten jeweils US $ 15, wenn man sie nicht als Teil eines Paket-Angebots bucht

  • Viele Langzeit-Gäste, die sich bereits gut kennen
  • Warum dorthin
  • Eine schöne Mischung aus Kommune und Resort
  • Kostenloser Unterricht in hawaiianischer Kultur 

  • Große Auswahl an Unterkünften, von Zelt bis Deluxe

Kalini lässt sich nicht leicht einer bestimmten Kategorie zuordnen. Einerseits weist es die Merkmale ein gehobenes Resorts auf: 120 Hektar großes tropisches Grundstück, Pool, Sauna, Wellnessangebote, luxuriöse private Hütten und jeden Tag sieben Sorten Yoga zur Auswahl. Andererseits wird es überwiegend von den jugendlichen Freiwilligen und Praktikanten, die dort arbeiten, bevölkert, und ein Aufenthalt hier kann das Gefühl vermitteln, versehentlich in jemandes Garten-Party geraten zu sein. Das ist für manche Gäste abschreckend, sogar ein wenig einschüchternd. Für andere geht es bei einer Reise gerade darum, etwas Einmaliges zu erfahren.

Die Gestaltungsmöglichkeiten für einen Aufenthalt in Kalani sind so vielfältig wie der umliegenden Dschungel.
- Eine Tageskarte verschafft auswärts übernachtenden Gästen Zugang zur Anlage
- Die Unterkunft kann man tageweise buchen, mit einem Aufpreis für die Teilnahme am Unterricht und an den anderen Angeboten
- Die einwöchigen Pauschalangebote sind sehr beliebt, vor allem das „Einführung ins Yoga“-Retreat
- Teilweise zahlen die Gäste einen ermäßigten Preis im Gegenzug für Mitarbeit vor Ort für einen, zwei oder drei Monate 

- Das Artist In Residence Programm (AIR) bietet einen ermäßigten Preis für einen langfristigen Aufenthalt für diejenigen, die kreative Inspiration in der Schönheit von Pahoa suchen.

Das Yoga ist vielfältig und reichlich in Kalani. Es gibt ein Programm wöchentlichen Unterrichts, der durch die Mitarbeiter geleitet wird, sowie eine Auswahl an Workshops und Retreats, die von externen Lehrern durchgeführt werden, die den Ort dafür anmieten. Der reguläre Unterricht findet an sieben Tagen in der Woche statt, wobei es am Samstag nur eine Stunde gibt; eine beruhigende und entspannende Regenerations-Yoga-Stunde am Vormittag. Der Rest der Woche ist eine Mischung von Hatha, Yin, Kundalini, Tantra, Vinyasa und Chakra-Stilen.

Das „Einführung ins Yoga“-Paket ist eine einwöchige Einführung in die grundlegenden Prinzipien des Hatha-Yoga, in der man die Bedeutung der Ausrichtung des Körpers und der Kontrolle der Atmung erlernt. Wie auch das Kalani-Experience-Paket, ist dieser Alles-inklusive-Aufenthalt die günstigste Variante für Urlauber, die nicht die Zeit oder Lust haben, langfristig hier zu bleiben. Beide Pakete beinhalten Unterkunft - der Preis variiert je nach gewählter Unterkunftsart - sowie drei Mahlzeiten am Tag, die Transfers zwischen Flughafen Hilo und Kalani, unbegrenzte Teilnahme am Yoga-Unterricht und an den anderen organisierten Aktivitäten wie Hula-Klassen, ekstatischer Tanz, Weben und Meditation. Wie der Name andeutet, ist das „Einführung ins Yoga“-Paket noch mehr Yoga-betont, mit zwei zusätzlichen privaten Yoga-Stunden zu den bereits inklusiven. Alle Yoga-Stunden dauern zwischen 60 und 90 Minuten und sind von hoher Qualität mit viel individueller Aufmerksamkeit.

Die Mahlzeiten werden in den gemeinsamen Speisesälen serviert, die bewusst mit langen Tischen anstelle separater Sitzformationen ausgestattet sind. Hier wird offensichtlich, dass die Mehrheit der Gäste sich hier langfristig aufhält. Generell jung, sind sie eine wilde Mischung mit dem lässigen Look, der sich leicht für das Etikett "Hippie" anbietet. Daher entsteht der Eindruck, dass Kalani mehr von einer Kommune oder einem Ferienlager hat, als von einem gehobenen Resort. Und in gewisser Weise stimmt das. Es gibt keinen Zimmer-Service, Klimaanlagen oder fein säuberlich gepflegte Gärten. Kalani ist eine gemeinnützige Organisation, die sich mit ökologischer Nachhaltigkeit, Hilfs-Projekten vor Ort hier in Puna (der ärmsten Gegend Hawaiis) und kultureller Bildung befasst. Ein Teil der Kosten für den Aufenthalt hier ist sogar steuerlich absetzbar, was Kalani deutlich von vielen der Mega-Resorts abhebt, die sich an der hawaiianischen Küste zusammendrängen. Das Gelände ist so konzipiert, dass es den Dschungel einbezieht, anstatt ihn zu bekämpfen, weshalb die Pflanzen fröhlich über die Wege ranken, und der Weg in den Service-Bereich einen Blick auf die notwendigen aber unattraktiven Komposthaufen und Wasser-Recycling-Anlagen bietet.

Die Unterkunftsmöglichkeiten reichen von einem preiswerten Zeltplatz mit Gemeinschaftsduschen bis zu den neu errichteten Hütten und Lofts, die geräumig und sehr privat sind. Alle Wohnquartiere sind aus nachwachsenden Rohstoffen erbaut. Einige Gäste halten sie für nicht sehr vertrauenerweckend, und es stimmt, dass die Fenster oft unverglast und die Bambus-Wände dünn sind. Allerdings gibt es einen Grund dafür - Bambus ist ein schnell nachwachsender Rohstoff, der sehr wenig Bodenfläche braucht und extrem langlebig, wenngleich sehr leicht ist. Die Fenster sind unverglast, um die Brise vom Ozean her optimal zu nutzen und diese Offenheit ist wichtig, um in einem so heißen Klima angenehmen Schlaf zu ermöglichen. Es gibt allerdings Mückengitter, wenn es auch kein stehendes Wasser in der Region und damit praktisch auch keine Mücken gibt. Wer schon einmal eine Nacht in tropischem Klima verbracht hat, wird die Auswirkungen dieser Aussage zu schätzen wissen.

Ist es nun eine Kommune, ein Künstler-Retreat, ein Sommercamp, ein Resort oder ein kultureller Ort? Es ist alles von dem – mit dem gewissen Extra seiner selbst. Genau das macht Kalani aus - es gibt keine Verhätschelung und kein Händchenhalten. Alle Zutaten für ein einzigartiges Erlebnis werden bereitgestellt, gleich hier im optionalen FKK-Pool-Bereich, aber neue Freundschaften schließen und sich mit dem Geist des Ortes vertraute machen, ist etwas, das jeder einzelne selbst tun muss. Liebe es oder hasse es, etwas Vergleichbares gibt es nicht nocheinmal.

Über die Region: Pahoa

Pahoa liegt in der Puna-Region Hawaiis. In den 1960er Jahren wurde es ein Hippie-Paradies, und nicht viel hat sich seitdem verändert. Pahoa hat etwa 1000 Einwohner, was es zu einem der unterentwickeltsten und unentdecktesten Teile der bisweilen überfüllten Hawaii-Inseln macht. Nicht so nah am Meer gelegen wie andere verborgene Schätze der Insel, gibt es doch einen bemerkenswerten Surf-Strand mit schwarzem Sand ein paar Kilometer die Straße hinunter. Das Klima ist typisch hawaiianisch mit nur zwei echten Jahreszeiten: Der Sommer geht von Mai bis Oktober mit einer durchschnittlichen Temperatur von 29 Grad C und der Winter von November bis April mit nicht viel kühleren 24 Grad C. Mit so geringen Wetterschwankungen, abgesehen von den Mikro-Klimazonen, die in den Bergregionen auftreten können, ist Pahoa, und Hawaii im Allgemeinen ganzjährig ein gutes Reiseziel.

Bild von: Kalani

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