Ulpotha

»Es braucht ein Dorf, um das Bewusstsein zu wecken«

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Ulpotha ist eine grüne Oase der Ruhe und des Yoga-Geistes. Mit gut abgerundeten Angeboten, die alle Mahlzeiten, das Yoga und die Unterkunft umfassen, an einem Ort, der bewusst geheim gehalten ist, um unangemeldete Besuche zu vermeiden, widmet sich dieses nachhaltige Dorf dem einfachen Leben, kulturellen Verständnis und persönlicher Harmonie.

  • Was wir mögen
  • Das einzigartige Konzept eines ganzen Dorfes, das auf Nachhaltigkeit und yogischen Lebensstil ausgerichtet ist
  • Die Geheimhaltung des genauen Standortes, die das Gefühl weckt, man entdecke ein verstecktes Juwel
  • Gemütliche und romantische Nächte, erleuchtet von Kerzen und Laternen
  • Wissenswertes
  • Kein elektrischer Strom verfügbar
  • Um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten, nimmt Ulpotha nur 23 Gäste auf, und das Dorf ist nur 30 Wochen im Jahre für Gäste geöffnet
  • Badezimmer werden geteilt- eine lokale Gewohnheit, auch für Gäste gültig
  • Warum dorthin
  • Einzigartige kulturelle Einblicke
  • Atemberaubender natürlicher Ort
  • Hervorragende ayurvedische Heilmittel

Ulpotha geht offen damit um, dass sie weder ein Hotel betreiben, noch Lust dazu verspüren, dies zu tun. Trotzdem fühlen sich alle Gäste herzlich willkommen bei dem gastfreundlichen Personal und den Bewohnern des Ortes, und entspannen sich inmitten des authentischen Dekors, den prächtigen Farben des Retreats und den umliegenden Bergen und der Reisfelder. Dies ist dennoch kein Ort für jedermann – wenn Sie Sich leicht an langsamem Zimmer-Service aufreiben, ist eines unserer Luxus-Retreats wahrscheinlich die bessere Wahl für Sie. Ulpotha ist ein normales Dorf in Sri Lanka, was bedeutet, das es keinen Strom gibt, kein fließendes warmes Wasser, und gemeinschaftliche sanitäre Einrichtungen. Ihre offene Hütte wird durch Insekten, Feuchtigkeit und eine gelegentliche Schlange frequentiert. Es ist auch der Ort, an dem Sie jeden Morgen von Vogelgezwitscher begrüßt werden, anderen Reisenden und lächelnden Einheimischen begegnen, und es ist wohl einer der schönsten Orte auf unserem kleinen blauen Planeten. Eine interessante Bemerkung am Rand: Die gemeinsame Nutzung der Bäder ist mehr als eine logistische Angelegenheit für die Mitarbeiter in Ulpotha. Die Entscheidung kam tatsächlich von einem Dorfälteren, der darauf hinwies, dass private Bäder ihrer Kultur fremd sind.

Ulpotha ist kein spezielles Yoga-Retreat im eigentlichen Sinne. Trotzdem wird das Yoga hier regelmäßig als Weltklasse bezeichnet, und die Energie des Ortes steht in sehr hohem Maße im Einklang mit einem gut abgerundeten yogischen Lebensstil. Harmonie, Balance und Frieden nehmen einen hohen Stellenwert ein. Die zweimal täglichen Yoga-Stunden werden von einer kleinen Handvoll hochqualifizierter Lehrer angeboten, die jeweils in ihrem eigenen bevorzugten Stil anleiten. Alle Hilfsmittel werden gestellt, einschließlich der Bänder, Blöcke und Hölzer, die für den Iyengar-Stil erforderlich sind. Yogis aller Fähigkeitsstufen sind willkommen, und die bewusst kleine Teilnehmerzahl ermöglicht ein hohes Maß an persönlicher Aufmerksamkeit. Die Shala ist auf allen Seiten offen, so dass die natürliche Brise für Belüftung sorgen und als das Klimaanlagen-Ähnlichste, was Ulpotha jemals sehen wird, fungiert. Warme und gepflegte Holzböden sind ein perfekter Untergrund für die Yoga-Matte und auf der großzügigen Fläche finden bequem alle Platz, die in die Stunde kommen wollen.

Das Essen ist eine Explosion an Geschmack und Empfindung und fast ausschließlich vegan. Diese beiden Dinge mögen Vielen als Widerspruch erscheinen, aber bei Ulpotha wird die Magie des guten veganen Essens geschickt eingesetzt, um selbst die resistentesten Allesfresser zu besänftigen. Nicht nur wird das gesamte Essen in dem Dorf selbst biologisch angebaut, es werden auch keinerlei mit fossilen Brennstoffen betriebene Maschinen eingesetzt. Menschliche Hände, hölzerne Pflüge und Ochsen sind das modernste, was es im hiesigen Pflanz- und Ernte-Zyklus, der auf dem Mondkalender basiert, gibt.

Die Besucherzahlen werden bewusst niedrig gehalten. Ulpotha hat herausgefunden, dass sie nur 23 Gäste gleichzeitig aufnehmen und nur 30 Wochen im Jahr „geöffnet sein“ können, ohne die Ressourcen des Ortes zu sehr zu beanspruchen. Aus diesem Grund veröffentlichen sie die genaue Lage von Ulpotha nicht auf ihrer Website oder in sonstigen Broschüren. Wenn eine Buchung bestätigt ist, wird die Lage mitgeteilt. Offensichtlich bedeutet dies, dass der genaue Ort nicht gerade ein Staatsgeheimnis ist, aber rücksichtslose Spontan-Besucher waren nie ein Problem – anscheinend wird der Wunsch von Ulpotha weithin respektiert.

Kinder sind in Ulpotha nicht nur willkommen, die Preise ihres Aufenthalts sind auch sehr vernünftig. Die Allerjüngsten, die ein Bett mit einem Elternteil teilen, kommen kostenlos unter, und Kinder bis 16 Jahre, die ihr eigenes Bett benötigen, zahlen nur 50% der Erwachsenenpreise. Trotz der hohen Zahl Alleinreisender, die nach Ulpotha kommen, ist es ein kaum bekannter und idealer Ort für Familien. Der sanfte Lebensrhythmus und die Einbeziehung in lokale Aktivitäten können ein bildendes und spirituell bereicherndes Erlebnis für Kinder sein. Die sri-lankische Kultur, liebevoll und freundlich zu Kindern zu sein, ist meilenweit entfernt von einem reinen Erwachsenenurlaub, wo schon die Erwähnung unserer kleineren Freunde genügt, um ein Schaudern hervorzurufen.

Ayurveda ist ein gut funktionierender integraler Bestandteil des Lebens in Ulpotha. Den Einwohnern zu Folge geht es um mehr im Ayurveda als nur um tiefgründiges Wissen. Es gibt auch spirituelle und emotionale Faktoren, die den Unterschied zwischen einem mittelmäßigen und einem wirklich guter Therapeuten ausmachen. Vor diesem Hintergrund kam Ulpotha im Jahr 2005, durch Zufall oder Fügung, in Kontakt mit Dr. Srilal Mudunkothge (B.A.M.S.), und die lokale - kostenlose - Ayurveda-Klinik wurde gegründet. Ayurveda wird präventiv und kurativ eingesetzt von den Bewohnern wie von den zahlenden Gästen, und es beistzt, nach allem, was man hört, eine starke Kraft des Wandels. Ayurveda-Behandlungen und Massagen sind gegen Aufpreis verfügbar und ergänzen den Kernbereich der Yogakurse. Eine Ayurveda-Behandlung kostet US $ 60 pro Tag, einen maßgeschneiderten dreitägigen Kurs gibt es für US $ 200, weil er umfangreicher ist, als einzelne Tage. Längere Angebote stehen auch zur Auswahl, abhängig von der Gesamtlänge des Aufenthalts.

Diese einzigartige Mischung aus kulturellem Verständnis, Besuchern aus der ganzen Welt und grüner Abgeschiedenheit, die Ulpotha ausmacht, gibt es, soweit wir wissen, nirgendwo sonst in der Welt. Das ist wirklich eine einmalige Gelegenheit, die Gangart zu wechseln, zu entspannen und eine harmonische Balance zu finden in einem der weltweit wenigen verbliebenen Geheimnisse. Sich aus dem Netz zu winden, war noch nie so angenehm.

Über die Region: Das kulturelle Dreieck, Sri Lanka

Sri Lankas „Cultural Triangle“ ist der Bereich in der Mitte der Insel, der fünf Weltkulturerbe-Stätten umspannt: Die alten Städte Polonnaruwa, Dambulla und Sigiriya und die heiligen Städte von Kandy und Anuradhapura. Seit Tausenden von Jahren hat diese Region Pilger angezogen – vor allem wegen der buddhistischen Vielfalt – und sie ist bekannt für ihre tiefe spirituelle Bedeutung und Energie. Das Leben hier ist hauptsächlich traditionell, vor allem in den Bergregionen und ländlichen Gebieten, mit sanften und freundlichen Bewohnern, die genauso viel Schönheit bieten wie die natürliche Umwelt. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch in dieser Region und bleibt auch die meiste Zeit des Jahres hoch. Es ist eher dieses feuchte Klima, das für einige Besucher problematisch sein kann, als die Temperaturen, die von kühlen 10 Grad C in der Nacht im zentralen Hochland bis zu 30 Grad C in der Hitze des Tages reichen können. Sri Lanka befindet sich direkt über dem Äquator und zeigt also keine ausgeprägten Jahreszeiten. Doch kann das Cultural Triangle während einer von Sri Lankas jährlich zwei Monsunzeiten beeinflusst werden. Typischerweise macht die Regenzeit von Mai bis August einen Besuch nicht unmöglich, und manche sagen sogar, es sei die schönste Zeit des Jahres.

Bilder von: Ulpotha und Susanna Scott

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