Swami Rama Sadhaka Grama

»In die Nebelschwaden des mystischen Yogas«

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Acht Hektar gepflegter Rasenflächen und üppiger Gärten beherbergen eine vielseitige Mischung aus gemütlichen Bungalows, Yoga-Räumen und Forschungslabors. Um diesen Ashram zu begreifen – und das kann für Neulinge schwierig sein - ist es wichtig, seine zwei voneinander unabhängig operierenden Teile zu verstehen. Swami Rama Sadhaka Grama ist nicht nur ein Zungenbrecher von einem Namen: Es ist einer der weltweit führenden Orte sowohl für die Lehre von Dhyana-Yoga als auch für die wissenschaftliche Erforschung von Yoga-Meditation.

  • Was wir mögen
  • Gemütliche Unterbringung im Bungalow-Stil
  • Rishikesh vor der Haustür 

  • Einzigartiger Yoga-Stil
  • Campus angelegt nach Vaastu (indischem Feng Shui) 

  • Biofeedback-Geräte verfügbar
  • Wissenswertes
  • Im Himalaya Dhyana Yoga geht es vor allem um Stille und Meditation
  • Der Yoga-Lehrer-Kurs ist nicht auf Spendenbasis

  • Bungalows mit Kochnische und Bad im westlichen Stil 

  • Unterkunft für maximal 100 Gäste

  • Am besten 3 Monate im Voraus buchen, um einen Platz zu sichern
  • Warum dorthin
  • Yoga-Meditation 

  • Yoga-Forschungszentrum 

  • Weiträumige tropische Gärten

Wie ein Guru allein in seiner Höhle sitzt Swami Rama Sadhaka Grama in ruhiger Betrachtung der umgebenden Welt an seinem Ort. In den Ausläufern des Himalaja gelegen, ist dieser Ashram der stillen Yoga-Meditation gewidmet: dem Praktizieren, Studieren und Weitergeben dieser faszinierenden Wissenschaft an die nächste Generation der Yoga-Anhänger.

Obwohl es Langzeit-Kurse mit dauerhaftem Aufenthalt gibt, die nur fortgeschrittenen Bewerbern offenstehen, können weniger erfahrene Yogis Kurse von wenigen Tagen bis zu einigen Monaten besuchen, die einzeln oder für Gruppen angeboten werden.
Spezielle Kurse können nach Voranmeldung abgehalten werden; so gibt es beispielsweise Seminare für Unternehmen. Auch werden Schweige-Retreats angeboten, die 3-40 Tage dauern, je nach Erfahrung der Teilnehmer.

Die Bezalhlung erfolgt meist auf Spendenbasis. Es gibt jedoch empfohlene Beträge, die variieren, je nachdem, ob ein Gast indischer oder nicht-indischer Herkunft ist. Da der Ashram kein gewinnorientiertes Unternehmen ist, sind diese Empfehlungen sehr gering, aufwärts von 30 Cent pro Tag.

Das Juwel in der Krone des Kursangebots ist das 600-stündige Yoga-Lehrer-Program. Dieses richtet sich an den ernsthaften Yoga-Schüler und gliedert sich in drei Ebenen aus je 200 Stunden. Die Bewerber müssen einen Fern-Studiengang absolvieren, bevor sie akzeptiert werden, und keine Ebene darf übersprungen werden. Dies ist ein Programm mit festen Gebühren anstatt der sonst üblichen Spenden-Basis. Die Preise können direkt vom Leiter dieses Kurses über die Webseite erfragt werden.

Einige Teile des Geländes sind der Erforschung der Wirkung von Yoga-Meditation auf den Körper gewidmet. Hier befindet sich das Meditation Research Institute, wo ernsthafte Forschung mit ziemlich fortgeschrittener Biofeedback-Technologie betrieben wird. Der Einsatz von Yoga-Meditation, um physikalische Prozesse wie Blutdruck und Gehirn-Wellen-Muster zu steuern, wird gemessen und quantifiziert, um Yoga aus dem Reich des Voodoo in die seriöse wissenschaftliche Szene zu befördern.

So ernst die Forscher ihren Job auch nehmen, keiner der Gäste, die hier zum Yoga-Unterricht anreisen, sieht sich in Gefahr, entführt und an Monitore angeschlossen zu werden - an diesen Studien nehmen eher die formellen (Langzeit) Yoga-Studenten teil. Diese absolvieren hier das Gurukulam Programm, was 'Leben mit dem Guru" bedeutet und einen Aufenthalt im Ashram von drei bis fünf Jahren bedingt. In einer intensiven Reise wird an dem Ziel, spiritueller Führer zu werden, gearbeitet.

Für Kurzzeit-Studenten, die sich für diese Technologie interessieren, stehen zusätzliche Angebote zur Verfügung. Zum Beispiel kann man zum Preis eines Kaffees mit Keks eine 30-minütige Sitzung mit den Biofeedback-Geräten buchen, um zu lernen, wie man seinen Blutdruck kontrolliert.

Dies ist das einzige unserer indischen Top-Center, das sich in Rishikesh selbst befindet. Damit ist es ein guter Ausgangspunkt, um ein wenig von der Stadt zu entdecken, die die Welthauptstadt des Yoga genannt wird. Die ruhigen, grünen Gärten laden zu einer kühlen Pause von der Hitze eines indischen Sommers ein. Die einmalige Gelegenheit, Himalaya Yoga im Schatten der Ausläufer des Himalaya zu lernen, macht Swami Rama Sadhaka Grama zu einem Traumziel für alle, die es zur geistigen Seite des Yoga zieht, nicht nur zur physischen.

Über die Region: Rishikesh

Rishikesh ist für Yoga, was Las Vegas für Partys ist: An jeder Ecke wartet ein anderes Yoga-Erlebnis. Allerdings sind einige von besserer Qualität als andere. Um zu verstehen, was eine wirklich gute Yoga-Erfahrung ausmacht, muss man Yoga in Indien verstehen. Anstelle von zweimal wöchentlichem Unterricht wird Yoga hier als ein Lebensweg betrachtet. Yoga-Praktiken durchdringen jeden Aspekt des Tages. Einem Guru bleibt man lebenslang treu, ohne Vermischung der Stile oder "Guru-Hopping." Wissen zu erlangen, dauert viele Jahre. Dies steht im Widerspruch zu den Konzepten des "Promi-Guru" und der zweitägigen Yoga-Workshops oder -Retreats, wegen der so viele Reisende Rishikesh besuchen. Es ist allzu verständlich, wieso Traditionalisten diesen Ansatz als so etwas wie „McYoga“ bezeichen.

Dennoch muss man als Student ja irgendwo anfangen. Gibt es einen besseren Ort dafür als die Stadt des Göttlichen, Rishikesh, die Welthauptstadt des Yoga? Das Etikett „Welthauptstadt“ ist keine Übertreibung: Die Reinheit ist sogar gesetzlich verankert: Alkohol- und Fleischkonsum sind innerhalb der Stadtgrenzen verboten. Dies ist eine der heiligsten Städte des Hinduismus, wo die Beatles prominent unter ihrem Guru Maharishi Mahesh Yogi studierten, und Pilger ein alltäglicher Anblick sind, die oftmals ihre Vier-Schreine-Reise in Rishikesh beginnen. Viele verschiedene Yoga-Festivals finden hier jedes Jahr statt. Indem man einfach durch die Straßen schlendert, kann man auf angenehme Weise den Tag verbringen, solange man das Proviant sorgfältig vor den diebischen wilden Affen bewahrt, die wie Räuberbanden auf den Brücken herumlungern.

Rishikesh ist auch das Tor zum Himalaya, dessen kühle grüne Ausläufer eine willkommene Abwechslung von der manchmal erstickenden indischen Sommerhitze bieten. Man kann noch immer einen Teil des Maharadscha-Palasts besichtigen – mit einem Panoramablick von einem grünen Thron hoch über der Stadt.

Bilder von: Coni Hörler Photography

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