Sivananda Ashram - Divine Life Society

»Sei Gut, tu Gutes«

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Sivananda Divine Life vermittelt ein klösterliches Gefühl und traditionelle Yoga-Lehren. Hier hat ein großer Yogi seine Spuren im modernen Yoga hinterlassen, und seine Jünger erhalten sein Vermächtnis treu mit einem Hauch von Antike aufrecht und lehren althergebrachtes Yoga. Hier gibt es nichts Topaktuelles - nur einen sanften Ort mit einem sanften Tempo.

  • Was wir mögen
  • Das Vermächtnis des großen Sivananda selbst
  • Yoga-Stil alter Schule
  • Die Lage (Rishikesh, die Yoga-Hauptstadt der Welt)
  • Tägliche offene Gruppen
  • Unterricht in Meditation und Philosophie
  • Wissenswertes
  • Keine Unterkunft vor Ort
  • Die Zwei-Monats-Kurse sind nur für indische Männer
  • Nicht mit dem Sivananda Ashram in Neyyar Dam zu verwechseln
  • Warum dorthin
  • Yoga Geschichte
  • Yoga ohne „Schnickschnack“
  • Umfassendes Unterrichtsprogramm

Das Studium im Sivananda Ashram ist vergleichbar mit dem Werfen einer Münze in den Trevi-Brunnen in Italien. Zwar haben viele diesen Weg zuvor beschritten, dennoch bleibt das Gefühl tiefer Zufriedenheit, sagen zu können: "Ich war dort".

Hatha-Yoga ist der dominierende Stil hier, sanftes Yoga als physische Ergänzung zu einem spirituellen Mittelpunkt. Die Mönche und Lehrer im Ashram widmen sich zweierlei Dingen: Gott in allen Formen und der Ablösung vom physischen Selbst. Schlaf und Nahrung werden sparsam genossen, und Abstinenz von körperlichen Lastern einschließlich Sex steht ganz oben auf der Prioritäten-Liste.

Der Verzicht auf all die Dinge, die in der modernen Welt als erstrebenswert angesehen werden, hat überraschenderweise keineswegs deprimierende Auswirkungen. Es gibt hier keine düsteren Gesichter, keine mürrische Haltung im Sinne von „einfach das Elend dieses Lebens überwinden“ in Erwartung der Belohnungen im nächsten. Stattdessen strahlen die Jünger, Lehrkräfte und das sonstige Personal eine sanfte fröhliche Wirkung aus. Obwohl der Ashram ruhig ist, ist es eine Ruhe mit einem Gefühl von Sinnhaftigkeit und Glück.

Das ist das Vermächtnis von Sivananda, der Yoga in die moderne Welt gebracht hat, als es in die Schublade der billigen Zirkusnummern verbannt worden war. Als Erster hielt er Yoga-Kurse für Frauen offen ab, die ersten Yoga-Kurse für Unberührbare, ja, die ersten offenen Yoga-Kurse überhaupt. In der damaligen Zeit galten Yogis als akademische und intellektuelle Erscheinung des Altertums, und wer öffentlich Yoga praktizierte, wurde als wenig mehr als eine flexible Zirkusnummer betrachtet. Sivananda gab den Menschen Yoga zurück und erschuf damit die Plattform, um Yoga zurück in die Welt zu bringen.

Der bloße Aufenthalt im Ashram ist nicht im Angebot. Es gibt eine sehr begrenzte Anzahl von Betten vor Ort, und diese stehen nicht der allgemeinen Öffentlichkeit zur Verfügung. Erst nach intensiver Kommunikation, in der Regel per Brief, sowie Bekundung einer tiefen Hingabe an Sivananda und der Erläuterung des Zieles des eigenen spirituellen Weges, wird der Reisende hier aufgenommen. Kurz gesagt, es ist einfach zu hart. Aber so ist Rishikesh – Unterkünfte gibt es viele, und die Chancen, sich ein Zimmer mit anderen Yoga-Schülern zu teilen, stehen ziemlich gut. Sogar die Leute von Sivananda geben Ihnen alle Informationen, die sie über die besten Unterkünfte in der Nähe gesammelt haben. Ein Hinweis für Schlaue: Wenn der Besuch von Sivananda auf dem Weg liegt, ist es am besten, einfach dort aufzutauchen. Wie bei so vielen Dingen in Indien ist persönlicher Kontakt der effektivste Weg, um etwas zu erreichen.

Täglicher Unterricht ist der beste Methode, sich das Wissen der Sivananda-Gemeinde zu erschließen. „Echten“ Yoga-Unterricht, mit Körperhaltungen und kontrollierter Atmung, wie er den Touristen so vertraut ist, gibt es täglich. Für Frauen und Männer gibt es getrennte Gruppen (außer sonntags). Die Frauen-Gruppe findet von 05.30 Uhr bis 6.45 Uhr statt, die für die Männer von 06.00 bis 07.00 Uhr. Der Rest des Tages besteht aus einer Mischung aus heiligen Verehrungs-Zeremonien, besonderen Ritualen, um die aufgehende / untergehende Sonne zu grüßen, und dem Abendvortrag in Englisch und Hindi – vielleicht am interessantesten für Neuankömmlinge.

Für einen Anfänger-Yogi / Yogini in Rishikesh oder einen erfahrenen, der den Wert einer Pilgerreise zur geistigen Heimat des Vaters des modernen Yoga schätzt, ist der Sivananda Ashram einen Stopp wert. Zwischen dem süßen glücklichen Frieden der Mönche und dem der großen Bibliothek, findet man eine Oase der Ruhe inmitten der Hektik des großen Rishikesh.

Über die Region: Rishikesh

Rishikesh ist für Yoga, was Las Vegas für Partys ist: An jeder Ecke wartet ein anderes Yoga-Erlebnis. Allerdings sind einige von besserer Qualität als andere. Um zu verstehen, was eine wirklich gute Yoga-Erfahrung ausmacht, muss man Yoga in Indien verstehen. Anstelle von zweimal wöchentlichem Unterricht wird Yoga hier als ein Lebensweg betrachtet. Yoga-Praktiken durchdringen jeden Aspekt des Tages. Einem Guru bleibt man lebenslang treu, ohne Vermischung der Stile oder "Guru-Hopping." Wissen zu erlangen, dauert viele Jahre. Dies steht im Widerspruch zu den Konzepten des "Promi-Guru" und der zweitägigen Yoga-Workshops oder -Retreats, wegen der so viele Reisende Rishikesh besuchen. Es ist allzu verständlich, wieso Traditionalisten diesen Ansatz als so etwas wie „McYoga“ bezeichen.

Dennoch muss man als Student ja irgendwo anfangen. Gibt es einen besseren Ort dafür als die Stadt des Göttlichen, Rishikesh, die Welthauptstadt des Yoga? Das Etikett „Welthauptstadt“ ist keine Übertreibung: Die Reinheit ist sogar gesetzlich verankert: Alkohol- und Fleischkonsum sind innerhalb der Stadtgrenzen verboten. Dies ist eine der heiligsten Städte des Hinduismus, wo die Beatles prominent unter ihrem Guru Maharishi Mahesh Yogi studierten, und Pilger ein alltäglicher Anblick sind, die oftmals ihre Vier-Schreine-Reise in Rishikesh beginnen. Viele verschiedene Yoga-Festivals finden hier jedes Jahr statt. Indem man einfach durch die Straßen schlendert, kann man auf angenehme Weise den Tag verbringen, solange man das Proviant sorgfältig vor den diebischen wilden Affen bewahrt, die wie Räuberbanden auf den Brücken herumlungern.
Rishikesh ist auch das Tor zum Himalaya, dessen kühle grüne Ausläufer eine willkommene Abwechslung von der manchmal erstickenden indischen Sommerhitze bieten. Man kann noch immer einen Teil des Maharadscha-Palasts besichtigen – mit einem Panoramablick von einem grünen Thron hoch über der Stadt.

Bilder von: Coni Hörler Photography

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