Phool Chatti Ashram

»Idyllisches Yoga Refugium am mächtigen Ganges«

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Phool Chatti ist ein ruhiger und traditioneller Ashram. Die 120-jährige Geschichte dieses Ortes ist nach wie vor nahezu unverändert sichtbar, obwohl einige moderne Errungenschaften Einzug halten konnten (jedoch nicht viel mehr als Strom und Warmwasser). Die landschaftliche Lage ist fabelhaft und das Yoga, das während des erstaunlich preiswerten 7-Tage-Retreats angeboten wird, umfassend. Phool Chatti ist eine perfekte Einführung in Yoga (und Indien) für einen Neuling.

  • Was wir mögen
  • Es ist ein wenig bekanntes Versteck
  • Lalitaji, die Lehrerin und Gruppenführerin
  • Atemberaubende Lage in der Natur
  • Sehr preiswert
  • Ganzheitlicher Ansatz im Yoga
  • Wissenswertes
  • 6 km flussaufwärts von Rishikesh gelegen
  • Die ganze Woche wird im Ashram verbracht
  • Bescheidene Einrichtung
  • Warum dorthin
  • Authentische Ashram Erfahrung
  • Zugängliches Yoga für Anfänger
  • Perfekter Start für einen Indienaufenthalt

Eine kleine Ansammlung von niedrigen Gebäuden, nicht mehr als drei Stockwerke hoch, verleiht Phool Chatti die Atmosphäre eines abgelegenen Dorfes, und in vielerlei Hinsicht ist es das auch. Der Ashram liegt direkt an einem ehemaligen Pilgerweg, dort, wo spirituell Suchende einst ein wenig Ruhe und Komfort auf ihrer Reise fanden, weit entfernt vom Lärm und Schmutz der Städte. Und obwohl der Ashram heute auch mit dem Auto erreicht werden kann, ist es noch immer ein Refugium von der Moderne: sechs Kilometer flussaufwärts von Laxman Jhula (Laxman Bridge), an den Ufern der heiligen Mutter Ganges.

Es gibt verschiedene Kurse, die in Phool Chatti besucht werden können, aber der beliebteste ist das Sieben-Tage-Retreat. Das scheint auch der bedeutendste und beliebteste Kurs zu sein, denn tatsächlich wird nur dieser in ausreichendem Maße beworben. Anfänger sind willkommen, und die Struktur des Tages ist eine authentische Ashram Erfahrung. Der Tag beginnt um 5.30 Uhr mit Meditation, Gesang und Neti Pot Säuberungen (Nasenspülung mit Kochsalzlösung). Atemübungen (Pranayama) und Yoga-Stellungen (Asanas) folgen einem meditativen Spaziergang durch die umliegenden Hügel, vom Mittagessen bis zum Abendprogramm versinkt das Retreat in Stille. Die Woche endet mit Singen am Feuer (Kirtan), einer schönen und ergreifenden Weise, um Abschied zu nehmen.

Das Retreat beginnt zweimal im Monat das ganze Jahr über, mit Ausnahme der heißesten Monate Juni bis August und einer Jahresendpause im Januar. Preisinformationen bekommt man auf Anfrage, da sie gelegentlich aktualisiert werden, aber im wahren Geist des Yoga sind die Gebühren nominell. Phool Chatti ist ein Non-Profit-Ashram, und mit so geringen Gebühren ist leicht zu erkennen, warum.

Wie alle anderen Ashrams, so hat auch Phool Chatti seine Gurus: Sri Devi Dayal ji Maharaj, der den Ashram am Ende des 19. Jahrhunderts gründete und Swami Dev Swarup Nanda Ji, der ihm seit 1977 vorsteht. Zu ihm gibt es jedoch wenig bis gar keinen Kontakt. Die Schüler werden ihre gesamte Zeit hier mit Lalitaji verbringen, die während des Retreats absolut alles macht. Sie ist ein tiefer Brunnen des Wissens und der Weisheit, deren sanfte Stimme und scheinbar kühles Wesen zunächst über ihre Wärme und Einfühlungsvermögen hinwegtäuschen. Bei Beginn des Retreats lernen Schüler sie aber schnell kennen und schätzen.

Die Lage des Phool Chatti eignet sich gut für Reflexion, Ruhe und Reinheit. Das Wasser des Ganges ist hier noch klar, und alle Schüler schwimmen gern darin. Die grünen Ausläufer des Himalaya, die wie eine Wiege des Ashrams wirken, sind ideal zum Wandern. Abgesehen davon, dass dieser Ashram eine großartige Yoga-Erfahrung bietet, ist ein Besuch für Reisende auch eine schöne Gelegenheit, einen zutiefst authentischen Vorgeschmack von Indien in einem unterstützenden Umfeld zu erleben. Das nahe gelegene Rishikesh mag die Welthauptstadt des Yoga sein, aber Phool Chatti ist ein verstecktes Juwel, für das sich eine Erkundung über die Stadtgrenzen hinaus durchaus lohnt.

Über die Region: Rishikesh

Rishikesh ist für Yoga, was Las Vegas für Parties ist: Überall (man meint fast, an jeder Ecke) gilt es Yoga-Erfahrungen zu machen. Manche bieten dabei bessere Qualität als andere ...
Indisches Yoga ist eine Lebensart, kein Kursangebot. Ein Guru ist für das gesamte Leben, Yoga-Übungen durchdringen jeden Aspekt des Tages. Dies steht im Widerspruch zu den "Promi-Gurus" und zweitägigen Yoga-Kursen oder -Retreats, für die so viele Reisende Rishikesh besuchen. Dieser Ansatz wird von Traditionalisten McYoga genannt. Es ist leicht zu sehen, warum.

Allerdings muss ein Schüler ja irgendwo anfangen, und welchen besseren Ort könnte es dafür geben als Rishikesh, die Stadt des Göttlichen, die Welthauptstadt des Yoga. Dieser Aufhänger ist keine Übertreibung: Reinheit ist im Gesetz verankert, Alkohol und Fleischkonsum sind innerhalb der Stadtgrenzen verboten. Dies ist eine der heiligsten Städte des Hinduismus, wo die Beatles unter ihrem Guru Maharishi Mahesh Yogi lernten. Und auch Pilger sind ein alltäglicher Anblick, denn die Four Shrines Reise wird oft in Rishikesh begonnen. Es finden hier jedes Jahr verschiedene Yoga-Festivals statt und einfach nur durch die Straßen zu wandern ist schon ein guter Weg, den Tag zu verbringen. Jegliche Nahrung sollte dabei jedoch sorgfältig vor den diebischen wilden Affen geschützt werden, die wie Gangs auf den Brücken herumlungern.

Rishikesh ist auch das Tor zum Himalaya. Die kühlen, grünen Ausläufer bieten eine willkommene Abwechslung von der manchmal erstickenden indischen Sommerhitze. Es steht sogar immer noch ein Teil des Maharadscha-Palastes zur Besichtigung offen - ein berauschender Blick von einem grünen Thron hoch über der Stadt.

Bilder von: Coni Hörler Photography

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