Ananda in the Himalayas

»Über den Wolken«

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Luxuriöse, dekadente Fünf-Sterne-Appartments, die der Maharadscha einst bewohnte, thronen auf einem üppig grünen Gipfel hoch über der Stadt. Was will man mehr von einem Yoga Retreat? Wahrscheinlich gutes Yoga. Ananda in the Himalayas deckt auch dies ab, mit einem der feinsten Yoga-Kurse, den man überhaupt finden kann.

  • Was wir mögen
  • Fünf-Sterne-Luxus
  • Weltklasse Yoga
  • Großartiges Dekor
  • Sehr fachkundiger Yoga-Lehrer
  • Freizeit Aktivitäten
  • Tadelloser Service
  • Kleine Yoga Gruppen oder individueller Unterricht
  • Wissenswertes
  • Integriert ehemaliges Wohnhaus des Maharadscha
  • Nicht billig
  • Internationales & nicht vegetarisches Essen
  • Alkohol erhältlich
  • Warum dorthin
  • Luxus
  • Komplettes Wellness-Retreat
  • Ayurvedische Behandlungen

Im Gegensatz zu vielen unserer indischen Top-Zentren ist dies kein typischer Ashram. Ananda in the Himalayas ist ein Wellness-Resort und stolz darauf. Ayurveda-Therapien werden neben Massage- und Wellnessanwendungen angeboten, und das Menü besteht aus einer weiten Palette von traditionellen, sowie modernen indischen, westlichen und asiatischen Köstlichkeiten. Wie in jedem guten Resort werden neben Yoga noch andere Aktivitäten angeboten. Golf ist immer sehr beliebt, und Wildwasser-Rafting ist ein guter Weg, auf bisweilen aufregende Art die prachtvolle Natur in der Umgebung anzusehen. Der Chefkoch öffnet seine Küche einmal in der Woche für Kochkurse in gesundheitsbewußter indischer Küche, und wöchentlich finden Aufführungen mit Jugendlichen aus einem nahe gelegenen Kinderheim auf dem Gelände statt.

Ananda in the Himalayas ist Weite pur. Das Gelände ist riesig, Golf-Carts stehen zur Fortbewegung zur Verfügung, wenn die langen Spaziergänge entmutigen, und die Ausmaße des Himalaya verstärken diesen Effekt nur noch. Zimmer und Suiten sind in einigem Abstand voneinander erbaut und meilenweit entfernt von denen ernsthafterer Yoga-Zentren. Denken Sie an Himmelbetten, einen eigenen Balkon mit Panoramablick, einen privaten Whirlpool unter einem wallenden weißen Baldachin, Loungen am Pool, diskretes Personal, das mit der Finesse eines Hellsehers erscheint und wieder verschwindet. All dies in klarer, reiner Luft, angefüllt mit dem Duft wilder Bergblumen.

Was das Yoga betrifft: Morgens und abends findet Unterricht in den weitläufigen Gärten oder in dem weißen Marmor-Pavillon statt. Der Leiter des Yoga bei Ananda, Sushant, bedient sich des Integralen Yoga – einer Kombination aus Körper- und Atemübungen und Meditation – um die Körper seiner Gäste zu reinigen und zu entspannen. Jede Lernsequenz ist einzigartig, für jeden Gast nach einem entspannenden Plausch beim Tee maßgeschneidert. Sushant ist eine wandelnde Werbung für Yoga. Wie es die indische Yoga-Tradition will, bringt er Yoga in jeden Teil seines täglichen Lebens. Seine heitere Miene und profunde Begeisterung für Freundlichkeit und ein gutes Leben sind der Beweis seines Wissen und seiner Hingabe. Definitiv nicht der typische Concierge.

Die Zimmerpreise variieren je nach Art des Zimmers und nach Saison. Von Mai bis Mitte Oktober fallen die Tarife um rund 30% im Vergleich zur Hochsaison von Mitte Oktober bis Mitte April. Dennoch sind zu jeder Zeit des Jahres die Preise recht hoch, auch nach westlichen Maßstäben. Es ist wahrscheinlich am besten, einfach seine gut genährte Kreditkarte zu überreichen und das Verwöhnprogramm zu genießen. Dies ist wahrhaft das ideale Refugium.

Obwohl es ein Leichtes ist, von Ananda aus das in der Nähe gelegene Rishikesh zu besuchen, gibt es genug verlockende Gründe, die die Gäste daheim bleiben lassen. Weitreichende grünen Wiesen und gewundene Pfade führen zu reizvollen Plätzen, um zu lesen, sich zu unterhalten oder einfach nur zu sitzen und die kühle natürliche Schönheit dieses einst königlichen Berges in sich aufzunehmen.

Über die Region: Rishikesh

Rishikesh ist für Yoga, was Las Vegas für Partys ist: An jeder Ecke wartet ein anderes Yoga-Erlebnis. Allerdings sind einige von besserer Qualität als andere. Um zu verstehen, was eine wirklich gute Yoga-Erfahrung ausmacht, muss man Yoga in Indien verstehen. Anstelle von zweimal wöchentlichem Unterricht wird Yoga hier als ein Lebensweg betrachtet. Yoga-Praktiken durchdringen jeden Aspekt des Tages. Einem Guru bleibt man lebenslang treu, ohne Vermischung der Stile oder "Guru-Hopping." Wissen zu erlangen dauert viele Jahre. Dies steht im Widerspruch zu den Konzepten des "Promi-Guru" und der zweitägigen Yoga-Workshops oder -Retreats, wegen der so viele Reisende Rishikesh besuchen. Es ist allzu verständlich, wieso Traditionalisten diesen Ansatz als so etwas wie „McYoga“ bezeichen.

Dennoch muss man als Student ja irgendwo anfangen. Gibt es einen besseren Ort dafür als die Stadt des Göttlichen, Rishikesh, die Welthauptstadt des Yoga? Das Etikett „Welthauptstadt“ ist keine Übertreibung: Die Reinheit ist sogar gesetzlich verankert: Alkohol- und Fleischkonsum sind innerhalb der Stadtgrenzen verboten. Dies ist eine der heiligsten Städte des Hinduismus, wo die Beatles prominent unter ihrem Guru Maharishi Mahesh Yogi studierten, und Pilger ein alltäglicher Anblick sind, die oftmals ihre Vier-Schreine-Reise in Rishikesh beginnen. Viele verschiedene Yoga-Festivals finden hier jedes Jahr statt. Indem man einfach durch die Straßen schlendert, kann man auf angenehme Weise den Tag verbringen, solange man das Proviant sorgfältig vor den diebischen wilden Affen bewahrt, die wie Räuberbanden auf den Brücken herumlungern.

Rishikesh ist auch das Tor zum Himalaya, dessen kühle grüne Ausläufer eine willkommene Abwechslung von der manchmal erstickenden indischen Sommerhitze bieten. Man kann noch immer einen Teil des Maharadscha-Palasts besichtigen – mit einem Panoramablick von einem grünen Thron hoch über der Stadt.

Bilder von: Coni Hörler Photography

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