Krishnamacharya Yoga Mandiram

»Die Brücke von alten Lehren zu neuen Anfängen«

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Ein schlichtes Gebäude in einer ruhigen Seitenstraße im Süden Chennais beherbergt eine große, indische Yoga-Tradition. Zwischen dem warmen Gefühl des Willkommenseins schon an der Haustür, den angemessenen Preise und dem bemerkenswerten sozialen Engagement besteht kaum ein Zweifel, dass dieses Center einen ständigen Top-Platz auf unserer Liste einnehmen wird.

  • Was wir mögen
  • Individuell zugeschnittene Programme
  • Moderate Preise
  • Es ist der Geburtsort des modernen Yoga
  • Wochenend-Kurse sind verfügbar
  • Wissenswertes
  • Keine Unterkunft vor Ort
  • Unterschiedliche Preise für Ausländer und Einheimische
  • Die Mitarbeiter empfehlen zweiwöchige Aufenthalte
  • Warum dorthin
  • Yoga-Geschichte
  • Yoga als Therapie
  • Sowohl kurze Kurse als auch Intensivseminare im Angebot

Die Philosophie des Krishnamacharya Yoga Mandiram Centers (KYM) ist beeindruckend einfach: Yoga für den Einzelnen, genannt Viniyoga. Dieser Ansatz schafft ein maßgeschneidertes Programm für jeden Schüler, mit dessen Hilfe der Kern eines Problems gefunden, frei gelegt und mit einer Reise in das eigene Ich behandelt wird.

Im KYM gilt Yoga nicht als Fitnessübung, sondern als individuell angepasste Therapie. Die Aufnahme ins Center erfolgt durch eine Kombination aus Interview und körperlicher Untersuchung. Der Neuankömmling beschreibt sein Problem (von Depressionen bis hin zu Arthritis) und bekommt eine Reihe von Asanas und anderen Übungen verschrieben. Diese führt er dann allein durch, ergänzt durch regelmäßige Treffen mit einem Lehrer, der die Übungen bei Bedarf anpasst und Hinweise gibt.
Diese praktische Anwendung von Yoga ist so effektiv, dass die örtlichen Ärzte dazu übergegangen sind, ihre Patienten routinemäßig an KYM weiterzuleiten, damit diese Behandlung ihre eigene ergänzt.

Das Center selbst ist gemütlich, aber zweckmäßig.
Die Behandlungszimmer sind klein und mit nur wenig mehr als einer Matte für Gespräche im Sitzen und einem gemütlichen Bett ausgestattet. Auf dem Bett kann der Patient von seinem Berater untersucht und durch die verschiedenen Stufen der Meditation und Bewegungen geführt werden, die er für das gewünschte Ergebnis benötigt.
Auch die luftigen Übungsräume mit ihren polierten Böden sind bewusst minimalistisch gehalten, um eine ruhige Atmosphäre zu schaffen, in der mit Hingabe praktiziert werden kann.

KYMs Philosophie basiert auf den Lehren des großen Guru Krishnamacharya, dem Gründungsvater des modernen Yoga. Denn er war es, der Yoga zurück in die Hände der einfachen Leuten legte - darunter auch Frauen und Unberührbare, etwas Unerhörtes zu dieser Zeit. Seine Leidenschaft für Yoga und sein Glaube, dass jeder von der korrekten Anwendung profitieren könne, brachte die aussterbende Kunst zurück ins allgemeine Bewusstsein. Ohne Krishnamacharya würden Sie diese Seite sehr wahrscheinlich nicht lesen.

Jeder Berater steht unter der direkten Aufsicht von TKV Desikachar. Desikachar ist der Sohn von Krishnamacharya selbst, und es ist seine tiefe Hingabe an die Lehren seines Vaters, die KYM ​​weltweit zu einem der angesehensten Center seiner Art gemacht hat.

Je nach Herkunftsland des Schülers gibt es verschiedene Kursarten und -abfolgen, die aber im Wesentlichen auf der Trennung zwischen indisch und nicht-indisch basieren. So gibt es einen zweijährigen Lehrer Ausbildungskurs nur für Inder und einen, an dem nur Ausländer teilnehmen dürfen.

Auch die Gebühren für Einheimische und Ausländer sind unterschiedlich hoch. Dies ist eine direkte Reflexion der Unterschiede des durchschnittlichen Einkommens von gewöhnlichen Indern und gewöhnlichen Westlern - keine willkürliche "Touristensteuer". Ja, Sie werden mehr bezahlen, wenn Sie von außerhalb Indiens kommen, aber Sie werden nicht betrogen.
Die Preise sind für beide Gruppen moderat gehalten, und im Namen des wahren Yoga-Geistes kann jeder, egal ob Inder oder Ausländer, ein Stipendium erhalten. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass auch wirklich jeder Yoga erlernen kann.

Ausländer sind mit dem Kursangebot gut versorgt. Der beliebteste Kurs ist The Heart of Yoga, ein intensives, einmonatiges Vertrautmachen mit dem Krishnamacharya Stil, der jedes Jahr im Februar und September beginnt. Die täglich sechs Sitzungen (Montag bis Freitag) lassen die Schüler in die geistigen und körperlichen Grundlagen der antiken Kunst des Yoga eintauchen. Außerdem gibt es ein Zwei-Wochen-Retreat für fortgeschrittenere Schüler und Spontan-Seminare für private Gruppen und Einzelpersonen, die vor der Ankunft gebucht werden müssen.

Es gibt keine gastronomischen Einrichtungen oder Unterkünfte vor Ort. Das am häufigsten gebuchte Hotel in der Gegend ist das seit langem etablierte Woodlands, das über eine relativ gute Ausstattung verfügt und im Ruf steht, mit KYM seelenverwandt zu sein. Langzeitschüler mieten sich häufig eine Wohnung in der Umgebung, entweder allein oder als Wohngemeinschaft mit anderen KYM Teilnehmern.

KYM ist ein Center, das sich besonders auf die heilenden Aspekte von Yoga konzentriert. Dieser Ort passt am besten zu denen, die Yoga als Therapie und integralen Bestandteil des täglichen Lebens betrachten und nicht als Möglichkeit, eine ruhige und abgeschirmte Woche in der Sonne zu verbringen.

Dieses Center ist jedoch nicht nur ein fantastischer Ort, um durch Yoga geheilt zu werden, sondern auch ein herausragender Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region. Ein Tag der Yoga-Therapie kann mit einem Bad am Strand abgerundet werden, der sich so weit erstreckt, wie das Auge reicht. Es heißt sehen und gesehen werden: Die Jugend zeigt hier, was sie hat. Außerdem kann man kann für eine Stunde ausreiten oder einen Rundgang durch diese ehemalige Hochburg des britischen Empire machen - möglicherweise der perfekte Tag Ihres nächsten Yoga-Urlaubs.

Über die Region: Chennai

In einem so dicht besiedelten Land wie Indien ist es schon eine Leistung, zu den fünf größten Städten zu gehören. Chennai steht an vierter Stelle, und die wogenden Menschenmassen können für einen Indien-Neuling in gleichem Maße aufregend und überwältigend sein. In Architektur und Kultur kann man teilweise noch immer Überreste des britischen Empire entdecken: Ein angenehmer Kontrast zum lockeren Ambiente des nahegelegenen Strandes. Dieser ist einer der längsten des asiatischen Kontinents und bietet viel Raum für Einheimische und Touristen, die jeden Sommer zu Tausenden hierher kommen, um der Hitze zu entfliehen. Aktivitäten am Strand gibt es reichlich, vom Reiten bis hin zu Tai Chi-Sitzungen in der Morgendämmerung.

Bilder von: Coni Hörler Photography

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