Swami Vivekananda Yoga Anusandhana Samsthana

»Das Beste aus dem Osten, das Beste aus dem Westen«

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Eine Yoga-Universität ist ein Konzept, das vielen Nicht-Indern fremd ist. Doch hier auf diesem ruhigen, wunderschön gepflegten Campus in Bangalore befindet sich ein Institut, das führend in der Yoga-Forschung, Ausbildung und Behandlung ist. Vom absoluten Anfänger bis zum Doktoranden – hier kann jeder noch ein bisschen was lernen.

  • Was wir mögen
  • Qualitativ hochwertige Yoga-Ausbildung
  • Wissenschaftliche Herangehensweise an Yoga
  • Die ganzheitlichen Behandlungen im Therapiecenter
  • Wissenswertes
  • Unterschiedliches Preisniveau für Einheimische und Ausländer
  • Der kürzeste Kurs ist einen Monat lang, der längste dauert bis zu fünf Jahre
  • 100% Jobgarantie für Hochschulabsolventen
  • Zum Einschreiben ist ein High-School-Diplom erforderlich
  • Der Campus liegt außerhalb von Bangalore, spontane Ausflüge sind deshalb schwierig
  • Warum dorthin
  • Einzigartiger Hochschulabschluss
  • Eine der besten Yoga-Akademien in Indien
  • Sicherer und schöner Campus

Dies ist das Yoga-Center der tausend Namen. Gut, eigentlich sind es nur eine Handvoll, aber die reichen immer noch aus, um einen Neuling zu verwirren. Der offizielle Name lautet Swami Vivekananda Yoga Anusandhana Samsthana oder SVYASA. Es ist der universitäre Zweig der Yoga Forschungs- und Weiterentwicklungsorganisation Vivekananda Yoga Anusandhana Samsthana (Vyasa). Und um die Verwirrung komplett zu machen: Der informelle Name für den Hauptcampus der SVYASA ist Prashanti Kutiram Bangalore oder einfach nur Prashanti Kutiram.

Bei der genauen Bezeichnung mag es Unsicherheiten geben, bei der Ausbildung aber ganz sicher nicht. Auf die verschiedenen Standorte verteilt sind hier über 50 Doktoranden, 100 Masteranwärter und fast 400 Studenten eingeschrieben. Bezieht man noch die 50.000 ausgebildeten Yogalehrer (Quelle: SVYASA) seit der Eröffnung vor 25 Jahren mit ein, dann weiß man: SVYASA bedeutet Business.

Der Einstiegskurs hier ist die Yoga-Lehrerausbildung (YIC, kurz für Yoga Instructors Course). Er dauert einen Monat, wenn man auf dem Campus wohnt und drei, wenn man sich außerhalb eine Unterkunft gesucht hat und ist der Türöffner zu fast allen weiteren Kursen. Wie an jeder Hochschule kann man sich auch hier nur einschreiben, wenn man zuvor 12 Jahre zur Schule gegangen ist. Ein gleichwertiger Abschluss wird aber ebenfalls akzeptiert.

Es gibt drei Kurzzeit-Yoga-Kurse in verschiedenen Disziplinen, die zwischen einem und drei Monaten dauern. Außerdem werden acht längere Kurse zwischen einem und vier Jahren angeboten, die Master- und Promotionsprogramme können sogar bis zu fünf Jahre in Anspruch nehmen.
Das hauseigene Yoga-Therapie-Zentrum, genannt Arogyadhama, ist einer der Hauptgründe, SVYASA zu besuchen. Hier wird jedes Leiden behandelt, von Bluthochdruck bis Parkinson, von Epilepsie bis Rückenschmerzen, von Diabetes bis Krebs. Doch möchte SVYASA die Standardmedizin nicht ablösen, sondern sie mithilfe eines umfassenden und komplementären Systems, das hier entwickelt wurde, ergänzen. Das ist so erfolgreich, dass einheimische Ärzte seit Jahren ihre Patienten hierher verweisen; denn nur hier gibt es ein auf die jeweilige Person zugeschnittenes Programm, das die Heilungschancen weiter verbessert. Das 250 Betten starke Therapie-Zentrum bietet, genau wie der Rest der Universität, ein Gurukulam Wohn-System. Im Wesentlichen bedeutet dies, dass ein Student oder Patient vor Ort leben kann, manchmal sogar mit der gesamten Familie, vor allem, wenn eine Krankheit schwer und langwierig ist.

Das Interesse an Yoga als Therapie liegt dem dritten Teil dieses faszinierenden Campus, der wissenschaftlichen Forschung, zugrunde. SVYASA nennt mehr als 180 von Fachleuten begutachtete, veröffentlichte Arbeiten über den Einsatz von Yoga als Therapie ihr eigen, was dem Institut die indische Führungsposition auf diesem Gebiet verschafft. Und das will im Geburtsland des Yoga wirklich etwas heißen!

Für die Glücklichen, die Zeit auf diesem gepflegten und ruhigen Campus verbringen können, steht das erworbene Wissen eindeutig an erster Stelle. Zum Beispiel Lehrer, Ärzte und Polizisten besuchen häufig einen der speziellen Yogakurse für ihr Gebiet, um mithilfe der restaurativen Kraft des Yoga ihre Karrieren aufzufrischen. Denn hier zu sein ist eine Möglichkeit, tief in die vielfachen Heilungschancen von Yoga einzutauchen oder, wie Dr. Nagendra, der Vizekanzler der Universität, sagt: "Kombinieren Sie das Beste aus dem Osten mit dem Besten aus dem Westen." Tatsächlich eine gewinnbringende Kombination.

Über die Region: Bangalore

Bangalore ist das florierende, finanzielle Drehkreuz Indiens. Hektisch und eine der am schnellsten wachsenden Städte im Land, ist sie nicht unbedingt das Reiseziel per se, denn der primäre Fokus liegt hier auf IT, nicht Tourismus. Das bedeutet aber nicht, dass es nichts Empfehlenswertes in Bangalore gäbe. Es gibt eine Reihe von interessanten, historischen Sehenswürdigkeiten (vor allem Bangalore Palace, mit seinen liebevoll gepflegten und weitläufigen Gärten), die auf die ganze Stadt verteilt sind. Im Gegensatz zu anderen Städten in Indien leidet Bangalore weder unter extremer Hitze noch unter Monsunregen, so dass man zu jeder Zeit des Jahres seinen Geschäften nachgehen kann.

Bilder von: Coni Hörler Photography

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