Purple Valley Ashtanga Yoga Retreat

»Eine Perle für Ashtangis in Goa«

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Purple Valley ist ein echtes Yoga Retreat und kein Ashram. Und doch gehören die Ashtanga Yoga-Sitzungen an diesem idyllischen Ort zu den besten auf der Welt. Während das Yoga echtes Ashtanga ist - schweißtreibend und anstrengend – orientieren sich die Einrichtungen und restlichen Aktivitäten wesentlich stärker an westlichen Erwartungen, als das bei unseren anderen indischen Top-Centern der Fall ist. Das bedeutet: Viel Faulenzen in der Hängematte, Maniküren und Massagen zwischen ernsthaften Yoga-Sitzungen.

  • Was wir mögen
  • Perfekt durchorganisiertes Yoga Retreat
  • Reines Ashtanga im Mysore Stil
  • Unendlich viele Extras
  • Sehr sichere Gegend
  • Köstliche, vegetarische Buffets
  • Wissenswertes
  • Workshops mit berühmten Yogis (für Anfänger nicht empfohlen)
  • Westliches Preisniveau
  • Die meisten Retreats dauern zwei Wochen
  • Keine Einheimischen
  • Warum dorthin
  • Das schöne Goa mit seinen Stränden
  • Ashtanga Lehrer der internationalen Spitzenklasse
  • Optionale Genuss- und Verwöhnextras
  • Perfekte Organisation

Für echte Ashtanga-Fans ohne Indienerfahrung ist ein Ort wie Purple Valley der wohl angenehmste Platz, um den Kulturschock auszukurieren. Denn dies ist ein luxuriöses Yoga Retreat mit viel Verständnis für die kleinen Schwächen und vollgestopft mit Ayurveda-Behandlungen, Massagen, Pool, einem einfachem Zugang zu einer der herrlichsten Küsten Asiens und viel Zeit zum Faulenzen unter wallenden, weißen Baldachinen in den Außenbereichen.

Dieser Ort ist am ausländischen Markt sehr beliebt – allerdings viel mehr in der Urlaubs- als in der Ashram-Nische. Und das nicht umsonst: nur einen Katzensprung von der landschaftlichen Pracht von Goas Stränden entfernt, ist seine Lage umwerfend idyllisch. Alle Leistungsgrade sind hier willkommen, was gerade für Anfänger toll ist, die auf der Suche nach einer Möglichkeit sind, wie sie in besserer körperlicher Verfassung aus dem Strandurlaub wiederkommen können, als sie hingefahren sind. Aber natürlich profitieren auch die erfahrenen Ashtangis davon: Jedes Jahr werden spezielle Workshops mit so namhaften Lehrern wie Sharat Jois angeboten, was ein Beweis dafür ist, dass Yoga hier nicht halbherzig betrieben wird. Doch auch die Lehrer, die regelmäßig hierher kommen, sind äußerst qualifiziert und – es sei nur kurz darauf hingewiesen - so gut aussehend, dass sie eine wandelnde Werbung für Ashtanga Yoga darstellen.

Ashtanga basiert zu einem Großteil auf den Asanas, was bedeutet, dass der Fokus fast ausschließlich auf körperlichen Posen liegt. Für Anfänger ist es am besten, die Vorstellung der sanften Wechsel von einer Pose zur nächsten bei ruhiger Atmung in entspannten Seufzern gleich wieder zu vergessen. Ashtanga wurde entwickelt, um pubertären Jungs bei der Überwindung ihrer sexuellen Triebe zu helfen. Jeder, der schon einmal Zeit mit pubertären Jungs verbracht hat, weiß, dass es dafür einiges braucht - daher auch der äußerst energische Yoga-Stil und die schlanken, geformten Körper von Ashtangis überall auf der Welt.
In Purple Valley wird Ashtanga im Mysore-Stil gelehrt. Dies bedeutet im Grunde, dass es jede Woche nur eine kleine Anzahl von Kursen gibt, die von einem Lehrer geführt werden. Weitere Sitzungen bestehen einfach aus einer Reihe von Schülern, die alle für sich selbst üben. Der Lehrer ist zwar anwesend, aber nur, um Fragen zu beantworten und gelegentlich eine Haltung zu korrigieren, nicht aber, um eine bestimmte Reihenfolge der Asanas vorzugeben. Das kann für Neulinge verwirrend sein, doch diese yogische Flexibilität ist unter Ashtangis besonders beliebt.

Die Standardlänge eines Retreats beträgt zwei Wochen, obwohl auch nur die erste Woche absolviert werden kann, wenn die Reisezeit knapp ist. Die Gäste kommen an einem Samstagnachmittag an und können sich den Abend über eingewöhnen, bevor am Sonntagmorgen die Kurse beginnen. Im Mysore-Stil sind viele Kurse selbst geführt, um den Schülern die Gelegenheit zu geben, ihr eigenes Wissen zu entdecken. Dieser selbst geführte Stil wird gut mit Lehrer-geführten Kursen ausgeglichen, in denen man seine Fähigkeiten unter dem wachsamen Auge eines Ausbilders erweitert. Wer der Lehrer sein wird, hängt von der Jahreszeit ab – ein ausführlicher Jahresplan kann auf der Website von Purple Valley eingesehen werden.

Die Unterbringung erfolgt in einem von zwei Gästehäusern oder in einem der fünf Bungalows. Es gibt Einzel- und Doppelzimmer, und Gäste, die aus Gründen der Kostenersparnis ein Zimmer mit einem Mitreisenden teilen wollen, können dies tun. Die Zimmer sind schlicht gehalten und einfach hinreißend. Eines der Gästehäuser verfügt auch über mehr moderne Annehmlichkeiten, zu einem etwas höheren Tarif.

Das Essen wird in Buffetform serviert und ist ein herrliches Durcheinander der Farben und Geschmäcker. Im Einklang mit der yogischen Lebensart ist alles Essen vegetarisch und überwiegend organisch, wenn auch nicht immer streng sattvik (Essen, das weder Gewürze noch Zwiebeln oder Knoblauch enthält und in der Welt des Yoga als wesentlich reiner angesehen wird).

Als ethische Nebennotiz sei noch erwähnt, dass die Mitarbeiter des Retreats alle Einheimische sind und über die besten europäischen Arbeitnehmerrechte verfügen. Dies bedeutet, dass das lächelnde Gesicht, das Sie bei ihrer Ankunft begrüßt oder Ihnen einen Drink serviert, gut bezahlt wird, Krankengeld und Witwenrente erhält und dass auch die gesamte Familie eine vollwertige Krankenversicherung besitzt. Wenn das also mal kein wahrhaft erholsamer Yogaurlaub ist: Gutes Essen, gute Leute, tolles Yoga und ein wunderbares Gefühl gespeist aus dem Wissen, dass Sie ein Teil von etwas sind, das die Welt positiv verändert. Namaste.

Über die Region: Goa

Goa war einst eine portugiesische Kolonie und auch heute hat man noch das Gefühl, sich in einem abgetrennten Teil von Indien zu befinden. Das liegt nicht nur an der einzigartigen Schönheit der Küste oder daran, dass D'Souza hier ein üblicher indischer Name ist. Goa hat eine viel entspanntere Grundeinstellung, die man nirgendwo sonst in Indien findet. Hübsche junge Inderinnen kommen hierhin, um sich auszuleben, denn hier können sie Shorts, armfreie Oberteile und sogar Bikinis tragen - eine radikale Abkehr von der allumfassenden Sittsamkeit, die im Rest des Landes vorherrscht.

Seit den 1960er Jahren hat die Strandkultur von Goa internationale Besucher zu Tausenden angezogen und die Fülle von Nachtclubs, Märkten und Bars mit lockerem Ambiente ist ein Zeugnis für Goas Verbundenheit mit einer liberaleren Lebensweise. Der ideale Moment für einen Goa-Besuch liegt genau vor oder nach der Regenzeit (Juni bis Oktober) und es ist nicht nur das glitzernde, türkise Wasser, das dem Reisenden hier geboten wird. Das Hinterland beherbergt eine Vielzahl an Naturschutzgebieten, darunter so beliebte Ziele wie Sakrebyle. Hier werden verwaiste oder verletzte Elefanten wieder gesund gepflegt und anschließend ausgewildert. Oft kehren sie aber für einen Besuch zurück und sagen dann gerne auch den Touristen Guten Tag.

Denjenigen, die mutig genug sind, sich während der Regenzeit nach Goa zu wagen, sollte bewusst sein, dass viele der Annehmlichkeiten (Geschäfte, Sommerresidenzen und dergleichen) während der Nebensaison geschlossen sind. Dies ist die Zeit, in der viele Einheimische selber verreisen und so Goa ein ganz anderes Flair geben. Darüber hinaus sei noch einmal explizit darauf hingewiesen: Wenn es hier regnet, dann regnet es richtig. Wir reden von Wänden aus Wasser, die einen sofort durchnässen und manchmal schwer genug sind, um schmerzhaft zu sein. Dennoch kann auch ein verregneter, verlassener Strand manchmal über einen gewissen Charme verfügen – zumindest sind sich Goa-Fans in diesem Punkt schnell einig.

Bilder von: Coni Hörler Photography

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